Historie Wasserturm

Groß-Gerauer Wasserturm

Das markanteste Bauwerk des Wasserverbandes ist der Wasserturm in Groß-Gerau. Neben seinen fast gleich hohem Konkurrent, dem Turm der Stadtkirche.

Die Grundsteinlegung dieses Wahrzeichens erfolgte am 14. März 1929 auf dem Galgenberg. Ausgewählt wurde dieser Standort wegen seiner natürlichen Höhenlage. Der Johannis- oder Galgenberg ist mit knapp 91 m über dem Meeresspiegel der höchste Punkt in der Gerauer Gemarkung und bot sich daher geradezu für die Errichtung eines Wasserhochreservoirs an.

Inbetriebnahme des Wasserturmes war der Oktober 1929. Am 19.Oktober 1930 weihte man den Wasserturm feierlich ein und man gab ihm aus aktuellem Anlass, nämlich in Gedenken an den damaligen Reichspräsidenten Hindenburg (der auch die Patenschaft zum Bau übernahm) den Namen "Hindenburg-Befreiungs-Turm".

Einweihung des damaligen Café-Restaurants war der 14. Mai 1931 im Rahmen des damals alljährlich stattfindenden Heimatfestes "Gerauer Land"

Der "Wasserturm", wie er nach 1945 wieder heißt,
besitzt folgende technische Daten:


Höhe: 45,18 m
Höhe Aussichtsplattform: 39 m
Durchmesser: 15,10 m
Speichervolumen: 500 cbm
Höhe Vorratsbehälter: 31 - 36 m
erzeugt Wasserdruck: 3,1 - 3,6 bar (üblicher Netzdruck 5,5 bar)

Bis zum Bau der Druckerhöhungsanlagen in Trebur und Worfelden, in den 60er Jahren, sorgte der im Wasserturm befindliche Vorratsbehälter für den Netzdruck im gesamten Versorgungsgebiet